Weitblick auf der Panorama-Erlebnis-Brücke

Panorama Erlebnis Brücke Winterberg Sauerland

Eine Brücke ist nicht spannend? Könnte man zumindest im ersten Moment denken! Die Panorama-Erlebnis-Brücke in Winterberg ist keine normale Brücke. Neben einer einmaligen Aussicht gibt es noch ein paar „besondere“ Brücken-Elemente, die aus dieser Brücke wirklich eine „Erlebnis-Brücke“ machen.

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Mir persönlich wird beim Anblick der sauerländischen Landschaft immer warm ums Herz. Natürlich sind positive Heimatgefühle normal, ich würde meine Emotionen allein beim Wort „Sauerland“ aber schon als absolute Heimatliebe bezeichnen! Zeitweise, wie zum Beispiel im Urlaub, sind andere Orte auch reizvoll, keine Frage, aber das Schönste ist und bleibt für mich immer das Sauerland. Diese Gefühle bekomme ich immer dann, wenn ich diese atemberaubende Landschaft sehe… wie eben auf der Panorama-Erlebnis-Brücke.

Panorama Erlebnis Brücke Winterberg Sauerland
Ein traumhafter Ausblick!

Das Land der tausend Berge

Die Aussicht von der Brücke auf Winterberg und die Landschaft ist einfach phänomenal. Und dank der Informationstafeln weiß man auch, was genau man wo (zumindest ungefähr) sehen kann. So ist das Skigebiet Poppenberg nördlich, der Steinbruch Hildfeld nordöstlich und das städtische Gymnasium östlich des Standpunktes zu finden. Auch die verschiedenen Erhebungen am Horizont bekommen durch die Schautafeln einen Namen.

Von der Panorama-Erlebnis-Brücke aus kann ich den höchsten Berg im Sauerland sehen. In nordöstlicher Richtung sieht man den rund 843,1 m hohen Langenberg. Entgegen dem allgemeinen Glauben ist der Kahle Asten mit etwa 841,9 m nämlich nur der zweithöchste Berg im Sauerland. Auch den Clemensberg (839,2 m), den Ettelsberg (837,7 m) und den Schlossberg (790 m) kann ich nun zuordnen. Diese Aussicht auf der Brücke lässt auch keine Fragen mehr offen, warum das Sauerland als „Land der tausend Berge“ bekannt ist.

Panorama Erlebnis Brücke Winterberg Sauerland
Hier schauen wir in Richtung Langenberg, dem höchsten Berg im Sauerland mit einer Höhe von 843,1 m.

Der Bikepark zu unseren Füßen

Die Brücke ist quer über den Berg Kappe (766 m) gebaut worden, sodass man also auch über den Erlebnisberg Kappe blicken kann. Unter der Brücke verläuft die Sommerrodelbahn, die ich schon besucht habe. Auch die Mountainbiker düsen über die abwechslungsreichen Strecken unter der Panorama-Erlebnis-Brücke den Berg hinab. Wusstet ihr, dass der Bikepark Winterberg der größte seiner Art in Deutschland ist? Hier können die Mountainbiker auf elf Strecken mit einer Gesamtlänge von über 12 km den Berg hinabsausen.

Für die Mountainbiker ist die Benutzung der Strecken kostenfrei, lediglich für die Benutzung des Lifts wird eine Gebühr fällig. Jedes Jahr werden die Strecken aufwändig gepflegt und auch neue angelegt, sodass es im Bikepark Winterberg nicht langweilig wird. Auch das europaweit größte Freeride-Festival findet in Winterberg statt. Von hier oben habe ich einen perfekten Blick auf einige Strecken und kann spektakuläre Abfahrten anschauen!

Panorama Erlebnis Brücke Winterberg Sauerland
Die „Omega-Kurve“ am Beginn der Bobbahn Winterberg von oben. Im Hintergrund sehen wir einen Teil des Bikeparks.

Der Eiskanal von oben

Auch der Eiskanal verläuft unter der Brücke her. Ich kann mir gut vorstellen, dass man von hier aus einen guten Blick auf die Rodler hätte, wenn die Brücke nicht im Winter geschlossen wäre. Von oben sieht die sogenannte Omega-Kurve am Beginn der Bahn ein wenig unspektakulär aus. Aus eigener Erfahrung muss ich aber sagen, dass es täuscht: das „Sauerland S“, eine Kurve im letzten Drittel der Bahn, sieht noch viiiel unspektakulärer aus, aber beim Gästerodeln im Winter 2017 habe ich erfahren, wie rasant und riskant eine Fahrt durch diese Kurve sein kann.

Panorama Erlebnis Brücke Winterberg Sauerland
Im Winter fahren wieder die Bobfahrer durch die Bobbahn.

Die Erlebnis-Stationen auf der Brücke

Im Verlauf der Panorama-Erlebnis-Brücke gibt es fünf Elemente, die besonders für etwas jüngere Besucher aufregend sind. An diesen fünf Stellen also gibt es eine Art „alternativen Weg“ für die Besucher. Bei allen Stationen wurde auf Sicherheit größten Wert gelegt, sodass ein starkes, sicheres Netz für Sicherheit sorgt.

Panorama Erlebnis Brücke Winterberg Sauerland
Das erste Element, die Hängebrücke. Zuerst müssen wir rund drei Meter hochklettern.

Die „Hängebrücke“ ist das erste Element. Hier erklimmt ihr eine erhöhte Plattform und lauft über eine schwingende Etappe bis zur zweiten Plattform, wo ihr wieder runterklettern müsst. Die Hängebrücke hat mir sehr gut gefallen, denn man hatte durch die Erhöhung sogar einen noch besseren Blick in die Ferne! Das Hochklettern könnte für kleinere Kinder etwas schwer sein, also Vorsicht bei der Hängebrücke.

Panorama Erlebnis Brücke Winterberg Sauerland
Auch „große Kinder“ benutzen die Erlebnis-Elemente.

Vorsichtige Schritte bei der Tellerbrücke

Danach gelangt ihr zur Tellerbrücke. Hier hatte ich zuerst ein flaues Gefühl im Magen! Ich habe nämlich gemerkt, was die Schwerkraft mit dem frei schwingen Teller macht, wenn man links drauf tritt: er steht dann nämlich schief in der Luft und ich hab einen Moment lang die Schwerkraft vergessen 😉 Auch hier ist es für kleinere Kinder wieder ein wenig schwierig, denn beim Betreten der Teller schwingen diese auch vor und zurück, sodass die Schrittlänge plötzlich viel größer wird, als es die Kinder kennen.

Panorama Erlebnis Brücke Winterberg Sauerland
Unter der Tellerbrücke geht es rund 20 Meter in die Tiefe. Zum Glück gibt es ein sehr stabiles Schutznetz!

Als nächstes wartet die Sky Boa auch euch, also ein Netztunnel, der rechts an der Brücke beginnt, über der Brücke verläuft und links endet. So könnt ihr euren Begleitern von oben auf den Kopf schauen. Die vierte Station, die Junglebrücke, führt unter der Erlebnis-Brücke her. Durch eine Metallröhre gelangt ihr unter die Brücke und beginnt euren Weg durch das Netz. Es ist sehr gut gesichert, also habt keine Angst! Bei meinem Besuch waren einige Kinder unterwegs, daher habe ich diese beiden Elemente ausgelassen.

Panorama Erlebnis Brücke Winterberg Sauerland
Bei diesem Element werdet ihr über die Brücke geführt.

Bei der Rutsche am Ende hab ich nochmal richtig viel Spaß gehabt. Da wird man wieder zum Kind! Oben hab ich mich mit Schwung in die 40 Meter lange Röhre geworfen und ruckzuck ging es hinunter. Unten angekommen hab ich mit den Füßen gebremst, sonst wäre ich wohl, mehr oder weniger sanft, bis auf den gepolsterten Boden gerutscht. Danach noch einmal alle Treppen rauf und nochmal rutschen!

Panorama Erlebnis Brücke Winterberg Sauerland
Beim Element „Dschungelbrücke“ klettert ihr unter der Panorama-Erlebnis-Brücke her. Nervenkitzel pur!

Euer Besuch auf der Panorama-Erlebnis-Brücke

Die Panorama-Erlebnis-Brücke könnt ihr entweder durch das Drehkreuz in Richtung Naturerlebnispfad verlassen, oder ihr lauft wieder bis zum Eingang. Wir haben uns für den Weg Richtung Eingang entschieden, um nochmal den grandiosen Ausblick auf die Sauerländer Berge genießen zu können. Wenn ihr den gleichen Weg nehmt und die Aussicht so sehr genießt wie wir, dann solltet ihr rund eine Stunde einplanen.

Panorama Erlebnis Brücke Winterberg Sauerland
Rund 20 Meter unter uns ist der Boden.

Wenn ihr die Panorama-Erlebnis-Brücke als Familie besucht, erhaltet ihr für jedes zahlende Kind eine Freifahrt auf der Sommerrodelbahn. Informationen zu den Eintrittspreisen und Öffnungszeiten der Attraktionen am Erlebnisberg Kappe findet ihr hier. Tipp: Am besten parkt ihr auf dem Großraumparkplatz Bremberg P3 beim Kletterpark, denn dort ist das Parken gebührenfrei.

Die Sauerländer Natur ist wunderschön!  Ich kann euch zum Beispiel den Holzerlebnispfad nahe Schmallenberg für einen gemütlichen Spaziergang empfehlen. Auch in Schmallenberg-Schanze findet ihr mit dem Kyrill-Pfad eine wunderbaren, kleinen Rundweg. Der Pfad verdeutlicht euch die Zerstörung und Verwüstung durch den Sturm Kyrill im Januar 2007. Alternativ könnt ihr auch einen „sportlichen Spaziergang“ unternehmen auf dem Freiluft-Zirkel  in Bad Fredeburg, einen „Trimm-Dich-Pfad“ im Wald über dem VDK-Hotel.

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Veröffentlicht von Wilde Hilde

Wilde Hilde

Wilde Hilde - Das bin ich, eure abenteuerlustige Hilde, die hier regelmäßig für euch packende und inspirierende Erlebnisberichte schreibt. Hier werdet ihr immer wieder neue Ideen für eure Aktivitäten im Sauerland finden. Als echte Sauerländerin gebe ich euch hier die besten Tipps und nehme euch mit auf diese erlebnisreiche Entdeckungsreise durch das traumhaft schöne Land der tausend Berge. Für mich gibt es keinen schöneren Ort zum Leben! In meiner Freizeit lese ich gerne und viel, vor allem Romane. Wenn ich mal nicht lese, schreibe oder das schöne Sauerland entdecke, dann stehe ich in der Küche und zaubere Leckereien wie Kuchen, Plätzchen und Herzhaftes. Seid gespannt, was wir zusammen noch erleben werden!

2 Gedanken zu „Weitblick auf der Panorama-Erlebnis-Brücke“

  1. früher hätte mir so eine Erlebnis-Brücke total Spass gemacht, leider leide ich mittlerweile unter totaler Höhenangst sodass ich sowas nicht mehr machen kann :-/ Wie gewohnt ein sehr toller Post von dir! LG, Janina

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