5 spektakuläre Museen im Schmallenberger Sauerland

Schon mal mit einer alten Eisenbahn gefahren? Oder aus Blech einen Löffel gemacht? Nein? Die folgenden fünf Museen rund um Schmallenberg bieten euch solche einmaligen Erlebnisse. Zugegeben, Museen waren mir nie besonders sympathisch. Das Gerichtsmuseum in Bad Fredeburg hat mich aber umgestimmt! Im Sauerland findet ihr noch ein paar weitere Museums-Highlights, die ich euch gerne kurz vorstelle:

Justizia begrüßt euch in Bad Fredeburg

Niemals hätte ich gedacht, dass Gerichtsgeschichte so spannend sein kann. Im Gerichtsmuseum Bad Fredeburg konnte ich über 2.500 Exponate anschauen. Teilweise habe ich diese sogar angestarrt, weil sie so außergewöhnlich sind! Die Führung war mitreißend, denn der Museumsführer Josef Raulf erzählt den Besuchern ehrenamtlich und mit voller Leidenschaft die Geschichte der Justizia. Lest doch auch meinen Beitrag hier im Blog über das Gerichtsmuseum!

Neben einer nachgestellten Femelinde und einem Scheiterhaufen aus dem Mittelalter gibt es auch Exponate aus jüngerer Vergangenheit, zum Beispiel eine ältere Amtsstube. Ihr werdet genügend Anekdoten und Geschichten erfahren und auch mal schmunzeln in Anbetracht der teils witzigen Exponate. Das Gerichtsmuseum ist einfach ein tolles Museum in Bad Fredeburg! Hier findet ihr noch weitere Infos und die nächsten Führungen.

Lasst uns einen Löffel machen!

Die fast vollständig erhaltene Besteckfabrik Hesse findet ihr in Fleckenberg. Die Fabrik wurde vom Heimatverein Fleckenberg von 1997-2000 renoviert und gehört zu den Museen in Schmallenberg, die Außergewöhnliches bieten! Die Wasserkraft-Anlage am Museum ist auch noch in Betrieb und der erzeugte Strom wird ins Stromnetz eingespeist.

Bisher habe ich mir nie Gedanken gemacht, wo das Besteck herkommt und wie es hergestellt wird. In der Fleckenberger Besteckfabrik kann man genau das am praktischen Beispiel erleben. Hier werden die Maschinen im Museum lebendig, denn man verfolgt den Weg vom Blech bis zum fertigen Löffel, wie ihr auch oben im Bild sehen könnt. Die Maschinen sind alle immer noch funktionstüchtig! Gegen einen kleinen Obolus könnt ihr euch einen solchen Löffel dann im Museum für Zuhause mitnehmen. Ich freue mich sehr auf meinen Besuch im Frühjahr, ihr lest dann natürlich hier von meinem Besuch!

Ein Blick in den Schieferbergbau…

Das Schieferbergbau- & Heimatmuseum Holthausen habe ich von meiner Freundin Marie empfohlen bekommen. Hier bekommt man einen Eindruck in die Schieferbearbeitung vom Rohmaterial bis zur fertigen Schieferplatte für Dach, Wand und Boden. An einer Nachstellung des Arbeitens unter Tage könnt ihr die Arbeitsgeräte und Arbeitsweisen sehen und kennenlernen. Auch das Heimatmuseum zeigt euch Ausschnitte aus dem Leben der Vergangenheit.

Das Museum in Holthausen ist kein schnödes und langweiliges Heimatmuseum, sondern bietet mit der Südwestfälischen Galerie auch eine Ausstellung von etwa 7.000 Kunst-Exponaten. Die Künstler sind entweder Sauerländer oder auf andere Weise eng verbunden mit der Region, wie zum Beispiel Paul Hermann Schoedder, Hermann Falke, Hinrich Grauenhorst und Carl Siebert. Marie war begeistert von der Vielfalt der Kunstwerke!

Tschuu, Tschuuuuu, hier kommt die Eisenbahn!

Ein paar Mal bin ich dran vorbeigefahren und war mir immer unsicher, ob das wirklich interessant sein kann: Das DampfLandLeute Museum in Eslohe. Und mein Vater Ralf meint: Es ist ein sehr beeindruckendes Museum! Auf mehr als 2.000m² präsentiert das Museum historische Lokomotiven und verschiedene Dampfmaschinen. Ob Benzin-, Diesel- oder Elektroantrieb, hier können Technik-Fans auf jeden Fall sehr lange auf Entdeckungstour gehen.

In der Freiluft-Ausstellung hat mein Vater auch Wasser- und Windkraftanlagen bestaunt. Er erzählte mir von den imposanten und großen Maschinen innen und außen. Auch über die landwirtschaftliche und handwerkliche Entwicklung im Sauerland erfährt man noch einiges. Ein absolutes Highlight ist aber die Fahrt mit der Museums-Eisenbahn! Und während der Dampftage Ende Mai und Ende September kann man auch die anderen Maschinen „in Aktion“ sehen. Einfach unglaublich, wenn zum Beispiel eine alte Dampfmaschinen von 1864 wieder tadellos läuft! Die Dampftage im Mai werde ich für meinen Besuch nutzen.

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Das „coole“ Museum in Hallenberg

Könnt ihr euch noch an die Zeit ohne Kühlschrank und Gefriertruhe erinnern? Damals wurden im Winter große Eisblöcke in Kellerräume oder isolierte Kisten gesteckt, um damit Verderbliches zu schützen. In Hallenberg gab es ein 23 m² Häuschen, in welchem bis in die 1960er Jahre Eis zur Kühlung von Speis und Trank für Feste und Gastronomie gelagert wurde. Heute ist dieses Häuschen das wohl kleinste und gleichzeitig „coolste“ Museum in NRW.

Der Eisbildhauer Joachim Knorra stellt in dem Museum seine Kunstwerke aus glasklarem Eis aus. In Gegenwart der kunstvollen Eisstatuen bekommt man sicher Angst, überhaupt auszuatmen. Nicht, dass das Eis wegen dem warmen Atem schmilzt! Aber da braucht man sich keine Sorgen machen, die Eisskulpturen werden gut „gekühlt“.

Habt ihr schon eines der Museen besucht? Wie hat es euch da gefallen? Ich freue mich über eure Kommentare 🙂

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Veröffentlicht von Wilde Hilde

Wilde Hilde

Wilde Hilde - Das bin ich, eure abenteuerlustige Hilde, die hier regelmäßig für euch packende und inspirierende Erlebnisberichte schreibt. Hier werdet ihr immer wieder neue Ideen für eure Aktivitäten im Sauerland finden. Als echte Sauerländerin gebe ich euch hier die besten Tipps und nehme euch mit auf diese erlebnisreiche Entdeckungsreise durch das traumhaft schöne Land der tausend Berge. Für mich gibt es keinen schöneren Ort zum Leben! In meiner Freizeit lese ich gerne und viel, vor allem Romane. Wenn ich mal nicht lese, schreibe oder das schöne Sauerland entdecke, dann stehe ich in der Küche und zaubere Leckereien wie Kuchen, Plätzchen und Herzhaftes. Seid gespannt, was wir zusammen noch erleben werden!

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