Aktuelles VfL Wolfsburg Frauen

Wölfinnen heute live bei Eurosport – Heimsieg ist Pflicht

Trainer Ralf Kellermann erwartet 3 Punkte im heutigen Heimspiel gegen den SC Freiburg

Endlich wieder ein Heimspiel – nach fast einem Monat ohne Auftritt im heimischen AOK Stadion, tritt die Frauenmannschaft des VfL Wolfsburg am Freitagabend, 2. Oktober, gegen den SC Freiburg wieder vor den eigenen Fans an (Anstoß 18 Uhr). Nach der Niederlage beim Meister FC Bayern München, beim letzten Auftritt in der Allianz Frauen-Bundesliga, fordert Cheftrainer Ralf Kellermann von seinem Team ein überzeugendes Spiel: „Wir stehen in der Pflicht, drei Punkte einzufahren. Wir müssen wieder in die Spur finden und unsere Ambitionen mit einem Heimsieg untermauern. Wir wissen, wie wichtig dieses Spiel ist und dass wir, mit Blick auf das Meisterschaftsrennen, erst einmal nichts mehr liegen lassen dürfen.“

Dem kommenden Gegner aus Freiburg sieht der Wölfinnen-Coach dabei durchaus als einen der ersten Verfolger der Spitzengruppe. „Wir treffen auf eine gut zusammengestellte, spielstarke Mannschaft, die nach anfänglichen Problemen nun wieder in die Spur gefunden hat. Ich habe Freiburg vorab eine gute Rolle in dieser Saison zugetraut. Bis Platz fünf ist für sie sicherlich etwas drin. Von daher müssen wir eine sehr konzentrierte Leistung zeigen, um die drei Punkte zu verwirklichen“, so der 47-Jährige.  Die Ansetzung am Freitagabend sollte dabei kein großer Faktor für die eine oder die andere Seite sein, dennoch ist die Freude auf das Spiel im Wolfsburger Lager groß: „Mit großer Unterstützung von den Rängen macht ein Flutlichtspiel im AOK Stadion einfach Spaß.“

Zu einem doppelten Wiedersehen kommt es mit Selina Wagner, die den VfL im Sommer Richtung Freiburg verließ, und Lina Magull, die sich auf Leihbasis den Rot-Schwarzen anschloss. Beide sind derzeit beim kommenden Gegner gesetzt. Magull traf sogar bereits dreimal in dieser Spielzeit. „Es war zu erwarten, dass beide beim SC zum Stammpersonal gehören. Selina war sehr lange hier und ist im Guten gegangen und Lina hatte vorab ihren Vertrag hier verlängert und wollte in Freiburg endlich den Weg zur Stammspielerin machen“, so Kellermann zur sportlichen Lage, das Persönliche komme laut dem 47-Jährigen erst nach Abpfiff,  „natürlich freuen wir uns, beide wiederzusehen. Das wird aber vor dem Spiel keine Rolle spielen. Danach kann man gerne mal ein paar Worte wechseln.“

Wer für die Wölfinnen auflaufen wird, steht allerdings noch nicht fest. Die personelle Situation bezeichnete der VfL-Trainer als „unbefriedigend“. Drei Spielerinnen kamen verletzt von ihren Nationalmannschaften zurück. Noelle Maritz erlitt einen Muskelfaserriss, Ramona Bachmann klagt über muskuläre Probleme und Tessa Wullaert zog sich eine Zerrung in der Wade zu. Dazu kommen die bereits seit längerer Zeit ausfallenden Caroline Hansen und Luisa Wensing. Auch Innenverteidigerin Babett Peter hat weiter mit muskulären Problemen zu kämpfen. Wer sie im Abwehrverbund ersetzt, sollte sie ausfallen, wollte Kellermann noch nicht final preisgeben. Eine Möglichkeit ist es aber, Lena Goeßling aus dem Mittelfeld zurück zu beordern. Kellermann: „Wir jammern nicht aufgrund der Situation. Wir sind was die Aufstellung angeht flexibel, weil wir die Möglichkeiten haben.“

(Quelle, Fotos: VfL/Boris Schmelter)

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