Aktuelles VfL Wolfsburg Frauen

Großes Feuerwerk zum Saisonstart – VfL-Frauen Spitzenreiter!

Die Bundesliga-Frauen des VfL Wolfsburg haben im ersten Pflichtspiel der neuen Saison gleich ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Beim FF USV Jena gewann die Mannschaft von Ralf Kellermann am Samstagnachmittag mit sage und schreibe 8:0 (4:0). Beste Schützin beim speziell in der ersten Halbzeit bärenstarken grün-weißen Auftritt war mit einem Doppelpack Neuzugang Tessa Wullaert (9./26.). Auch Synne Jensen (77.) und Elise Bussaglia (86./FE) trugen sich bei ihrem VfL-Ligadebüt gleich in die Torliste ein. Die weiteren Treffer vor knapp 1.000 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld steuerten Alex Popp (21.), Julia Simic (36.), Verena Faißt (71.) und Vanessa Bernauer (86.) bei.

Nicht alle Spielerinnen waren rechtzeitig fit geworden. So musste der Cheftrainer neben Nadine Keßler etwa auf Caroline Hansen, Luisa Wensing und Zsanett Jakabfi verzichten. Auch Ramona Bachmann war noch nicht mit dabei. Wer dagegen einlief, waren nicht nur Julia Simic, deren Einsatz lange fraglich geblieben war, sondern auch Alexandra Popp, die nach auskurierter Knieverletzung wieder mitmischen konnte. Mit Tessa Wullaert, Lara Dickenmann und Elise Bussaglia berief Kellermann in die erste Bundesliga-Startelf 2015/2016 zudem drei Neuverpflichtungen.

Fünf Mal in Folge hatte der VfL kein Auftaktspiel mehr verloren. Sehr schnell war klar, dass er diese Serie ausbauen würde. Ein Warnschuss von Popp, von Dickenmann in Szene gesetzt, landete noch am Außennetz (6.). Dann ging es los: Mit einem herrlichen Flachschuss markierte Wullaert das 1:0 und läutete damit eine Phase ein, in der die Offensive der Kellermann-Elf funktionierte wie eine Maschine. Toll anzusehen die Kombination über Simic, Wullaert und Popp vor dem 2:0 (21.). Auch Wullaerts zweiter Treffer nach Vorarbeit Anna Blässes (26.) sowie das 4:0 durch Simic, ein doppelter Lupfer in Kooperation mit Lena Goeßling (36.), waren für Jena kaum zu verhindern. Obwohl auch Almuth Schult zwei Mal eingreifen musste (37./39.), schien der Pausenpfiff für die Heimelf fast eine Erlösung. Der bis dato bärenstarke VfL hatte gar nur seine besten Chancen genutzt.

Nach Wiederbeginn schaltete derPokalsieger einen Gang runter. Noch immer lief der Ball fast nur in eine Richtung, doch hatten die Angriffe nun weniger Nachdruck. Gerade als man dachte, der VfL würde das Ergebnis verwalten, schlug dann die Stunde der Joker: Wullaerts langes Zuspiel von außen verwertete Faißt, just ins Spiel gekommen, zum 5:0 (71.). Noch spektakulärer der Auftritt von Jensen, die wenige Sekunden (!) auf dem Platz stand, um mit ihren ersten Ballkontakt überhaupt in der Bundesliga auf 6:0 zu erhöhen (77.). Ehe der Chefcoach auch mit seinem dritten Tausch ein glückliches Händchen bewies und Bernauer mit dem 8:0-Endstand einen rundum gelungenen grün-weißen Nachmittag krönte (86.), netzte noch ein weiterer Neuzugang ein: Bussaglia, im ersten Durchgang noch am Pfosten gescheitert, belohnte sich mit einem verwandelten Foulelfmeter, von Blässe erwirkt, für ein beeindruckend starkes Debüt (81.).

Ralf Kellermann: „Wir sind sehr glücklich über diesen sensationellen Auftakt. Das ist ein in dieser Höhe niemals erwarteter Auswärtssieg. In der ersten Halbzeit haben wir phasenweise richtig, richtig gut gespielt und lagen verdient mit 4:0 vorn. Die ersten 20 Minuten nach der Pause haben mir zwar weniger gefallen, dafür haben wir uns nach hinten heraus aber wieder viele Chancen herausgespielt. Insgesamt war das eine ganz starke Leistung. Besser hätten wir nicht starten können.“

FF USV Jena: Michel – Melhado, Breitenbach, van den Heiligenberg – Hausicke – Arnold, Jacome Silva, Landeka (66. Martin), Rudelic (46. Sedlackova) – Hearn – Vonkova (80. Heinze)

VfL Wolfsburg: Schult – Blässe, Fischer, Peter, Maritz – Bussaglia, Goeßling (73. Bernauer) – Dickenmann, Simic, Popp (66. Faißt) – Wullaert (77. Jensen)

Tore: 0:1 + 0:3 Wullaert (9./26.), 0:2 Popp (21.), 0:4 Simic (36.), 0:5 Faißt (71.), 0:6 Jensen (78.), 0:7 Bussaglia (81./FE), 0:8 Bernauer (86.)

Gelbe Karten: Landeka / Maritz

Zuschauer:
 923

(Quelle: VfL Wolfsburg)

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